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Options-Entscheidungsleitfaden5 Minuten Lesezeit

Ausübungspreis einer Option erklärt

Verstehen Sie den Ausübungspreis einer Option, die Entscheidung dahinter sowie Preis- und Ausführungsrisiken vor dem Handeln

Von Mark erstellt · Primärquellen unten

Kurzantwort

Der Ausübungspreis ist der feste, im Optionskontrakt genannte Preis, zu dem der Inhaber den Basiswert mit einer Kaufoption kaufen oder mit einer Verkaufsoption verkaufen darf. Er verändert sich nicht mit der Aktienbewegung; Optionsprämie und Geldnähe schon. Der Vergleich von Aktienkurs und Strike bestimmt zu einem bestimmten Zeitpunkt den inneren Wert.

Der Ausübungspreis: die Vertragsgrundlage

Der Ausübungspreis ist keine Kursprognose, sondern eine feste Vertragsbedingung. Bei einer Kaufoption bezeichnet er den möglichen Kaufpreis, bei einer Verkaufsoption den möglichen Verkaufspreis. Ein Strike von 50 $ bleibt auch dann 50 $, wenn die Aktie am nächsten Tag 45 $ oder 60 $ kostet.

Der konkrete Kontrakt enthält zusätzlich Laufzeit, Liefergegenstand und Multiplikator. Deshalb sagt der Strike allein nicht, wie viele Aktien oder welcher Geldbetrag bei einer Ausübung entstehen würden. Lesen Sie die vollständige Kontraktspezifikation, insbesondere bei angepassten Serien.

Die Vergleichsgrößen richtig lesen

Vergleichen Sie Aktienkurs und Strike, um den inneren Wert in diesem Moment zu bestimmen. Ein Call hat inneren Wert, wenn die Aktie über dem Strike notiert; ein Put hat ihn, wenn die Aktie darunter notiert. Bei einer Aktie von 57 $ besitzt ein Call mit Strike 50 $ 7 $ inneren Wert je Aktie. Ein Put mit dem gleichen Strike besitzt dort keinen inneren Wert.

Die gezahlte oder erhaltene Optionsprämie gehört jedoch zur Gewinn- und Verlustrechnung. Für einen Long Call mit Strike 50 $ und Prämie 8 $ liegt der Break-even am Verfall vor Gebühren bei 58 $, nicht bei 50 $. Der Erhalt des Strikes ist somit nicht gleichbedeutend mit dem Erreichen eines Ziels.

Das verbleibende Risiko vor der Entscheidung

Zeitwert, implizite Volatilität, gezahlte oder erhaltene Prämie, Geld- und Briefkurs und der gewählte Prüftermin können verhindern, dass eine scheinbar richtige Richtungsannahme das erwartete Ergebnis liefert. Vor dem Verfall kann ein Call trotz Aktienkurs über Strike weniger wert sein als beim Einstieg, wenn Zeit verstreicht oder die Volatilität fällt.

Setzen Sie den Strike deshalb in einen vollständigen Plan: Welche Kurszone ist relevant, bis wann, welche Prämie wäre sinnvoll handelbar und welcher Verlust ist noch vertretbar? Erst diese Fragen verbinden eine Vertragsbedingung mit einer tragfähigen Entscheidung.

Häufige Fragen

Was erklärt der Ausübungspreis einer Option?

Er legt fest, zu welchem Preis der Inhaber bei Ausübung kaufen oder verkaufen darf. Zusammen mit dem aktuellen Kurs zeigt er, ob und in welcher Höhe innerer Wert besteht.

Ändert sich ein Strike, wenn der Aktienkurs steigt?

Nein. Der Ausübungspreis ist im Kontrakt festgelegt. Der Aktienkurs, die Geldnähe und die Prämie können sich dagegen jederzeit ändern.

Was sollte ich neben dem Strike prüfen?

Betrachten Sie Restlaufzeit, Prämie, implizite Volatilität, Kontraktgröße, Geld-Brief-Spanne und die Folgen bei Verfall. Diese Angaben bestimmen, ob ein Kontrakt tatsächlich zu Ihrem Ziel und Risiko passt.

Quellen und weiterführende Lektüre

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