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Soft Landing und Rezession: der Unterschied

Erfahren Sie, was ein Soft Landing ist, warum es keine amtliche Schwelle gibt und wie Preise, Wachstum und Beschäftigung zusammenspielen

In diesem LeitfadenWas mit Soft Landing gemeint ist

Kurze Zusammenfassung

Ein Soft Landing beschreibt meist eine Abkühlung der Inflation oder einer Überhitzung, ohne breite Rezession oder starken Einbruch am Arbeitsmarkt. Es ist jedoch kein amtlicher Test mit einer festen Zahl. Ein einzelner Indikator oder ein Quartal reicht für das Urteil nicht aus.

Was mit Soft Landing gemeint ist

Stellen Sie sich eine Volkswirtschaft vor, die stark gewachsen ist und in der sich Preisdruck aufgebaut hat. Bei einem Soft Landing lässt diese Dynamik nach: Die Inflation verlangsamt sich oder die Nachfrage kühlt ab, während die Produktion weiter wächst und die Abbremsung nicht in einen breiten Rückgang der Aktivität kippt. Auch der Arbeitsmarkt kann sich etwas abkühlen, etwa durch langsameres Beschäftigungswachstum, ohne dass viele Stellen wegfallen oder die Arbeitslosigkeit abrupt stark steigt. Das ist eine Beschreibung eines möglichen Ergebnisses, keine Zusage, dass sich die Geldpolitik präzise steuern lässt.

„Sanft“ bedeutet nicht, dass Haushalte oder Branchen keinerlei Belastung spüren. Ein zinsempfindlicher Bereich kann schwächer werden, während Dienstleistungen oder andere Teile der Produktion stabil bleiben. Entscheidend ist auch der Zeithorizont: Geht es um einige Quartale oder um einen Verlauf über mehrere Jahre? Fragen Sie deshalb bei der Bezeichnung nach, welche Messgrößen und welchen Zeitraum die betreffende Person zugrunde legt.

Sinkende Inflation bedeutet nicht automatisch sinkende Preise. Fällt die Steigerungsrate eines Preisindex von 5 auf 3 Prozent und bleibt positiv, steigt der Index weiter. Das ist eine nachlassende Inflationsdynamik, beweist für sich genommen aber kein Soft Landing. Produktion, Beschäftigung und Einkommen können sich gleichzeitig anders entwickeln. Den Unterschied erklärt auch der Leitfaden zu Disinflation und Deflation.

Warum es keine einheitliche amtliche Schwelle gibt

Es gibt keine allgemein anerkannte Formel, nach der das BIP mindestens um eine bestimmte Rate wachsen oder die Arbeitslosigkeit höchstens um einen festen Betrag steigen darf. Der Ausdruck fasst vielmehr einen Ausgleich mehrerer Entwicklungen zusammen: Preisdruck lässt nach, die Aktivität verlangsamt sich, ohne in eine breite Rezession zu münden, und der Arbeitsmarkt erleidet keinen starken Einbruch. Forschende gewichten diese Ergebnisse unterschiedlich und wählen verschiedene Beobachtungszeiträume. Auch Schätzungen des Produktionspotenzials oder der natürlichen Arbeitslosenquote sind unsicher und können revidiert werden.

Ein 2016 von Mitarbeitenden der Federal Reserve für das FOMC erstelltes Memo beschreibt eine historische analytische Möglichkeit: Die Arbeitslosenquote nähert sich einer in Echtzeit geschätzten natürlichen Quote, ohne dass die Inflation unerwünscht ansteigt oder innerhalb von etwa zwei Jahren eine Rezession beginnt. Das Memo betrachtet dabei auch Verläufe, die oberhalb oder unterhalb dieser damaligen Schätzung starten. Diese Definition gehört zu einer bestimmten Untersuchung historischer Episoden. Sie ist keine dauerhafte, für alle Fälle geltende Regel der gesamten Federal Reserve. Das Memo betont zudem, wie unsicher die Schätzung der natürlichen Arbeitslosenquote ist und dass unerwartete Schocks den Verlauf beeinflussen können wie die Analyse zeigt.

Ein journalistischer Beitrag kann „Soft Landing“ als allgemeines Urteil verwenden; eine Studie kann für den Vergleich eine messbare Regel festlegen. Verwandeln Sie die Schwelle einer einzelnen Studie nicht in eine ewige Definition. Nennen Sie, wer die Regel festgelegt hat, welche Variablen und welchen Zeitraum sie umfasst und ob sie vergangene Fälle einordnet oder eine Aussage über die Gegenwart treffen soll. Dass ein Datensatz eine Forschungsregel erfüllt, bedeutet außerdem nicht, dass damit alle wirtschaftspolitischen Ziele erreicht wären.

Soft Landing, Hard Landing, No Landing und Stagflation

„Hard Landing“, „No Landing“ und „Stagflation“ sind informelle Kategorien der wirtschaftlichen Diskussion, keine einheitlichen amtlichen Alternativen zur Rezessionsdefinition. Ein Hard Landing meint meist eine Abkühlung, die sich zu einem breiten Abschwung oder einer Rezession ausweitet, möglicherweise mit deutlichen Beschäftigungsverlusten. „No Landing“ kann heißen, dass Nachfrage und Wachstum so kräftig bleiben, dass sich der Preisdruck nicht wie erhofft abschwächt. Das muss nicht bedeuten, dass die Inflation erneut steigt; gemeint ist häufig, dass die Aktivität nicht klar abkühlt.

Stagflation bezeichnet im üblichen Sprachgebrauch die Kombination aus hoher Inflation und schwacher Aktivität oder einem schwachen Arbeitsmarkt. Eine einzelne hohe Inflationszahl oder ein niedriges Wachstum genügt nicht, um die ganze Wirtschaft so einzuordnen. Man sollte den verwendeten Index, den Zeitraum und die Breite sowie Dauer der Schwäche nennen. Die Begriffe fassen unterschiedliche Szenarien zusammen, entscheiden aber nicht wie eine eindeutige Kennzahl mit bekannter Schwelle.

Eine Federal-Reserve-Research-Note von 2024 zeigt, warum man die jeweilige Klassifikationsmethode lesen sollte. Die Untersuchung betrachtete historische Quartalsdaten aus 13 fortgeschrittenen Volkswirtschaften und legte eigene Kriterien fest. In ihrer Stichprobe galt eine Episode als „Soft Landing“, wenn vom Beginn des vorangegangenen Straffungszyklus bis sechs Quartale nach Beginn der Lockerung keine technische Rezession auftrat, also das reale BIP in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen schrumpfte. Als „Inflationserfolg“ galt eine Kerninflation über vier Quartale, die sechs Quartale nach Beginn der Lockerung höchstens einen Prozentpunkt vom impliziten Ziel entfernt lag; die Bedingung ohne technische Rezession war davon getrennt. Das ist eine Arbeitsdefinition für diese Stichprobe und diesen Zweck, weder eine weltweite Definition noch die Rezessionsdatierung des NBER. Die Note stellt außerdem die Analyse der Autoren dar und muss nicht die offizielle Sicht des Board of Governors wiedergeben oder anderer Zentralbanken.

Ein Flugzeug sinkt ruhig auf eine lange Landebahn, während die Wolken aufklaren.
Der ruhige Anflug steht für nachlassende Inflation bei weiter wachsender Produktion, ohne den Ausgang vorherzusagen.

Der Kontext des doppelten Mandats der Fed

In den Vereinigten Staaten hat der Kongress der Federal Reserve die Unterstützung von maximaler Beschäftigung und stabilen Preisen übertragen; diese beiden Ziele werden als doppeltes Mandat bezeichnet. Das längerfristige Inflationsziel der Fed von 2 Prozent wird anhand der jährlichen Veränderung des Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) gemessen. Es ist ein US-amerikanisches geldpolitisches Ziel mit einem bestimmten Maßstab, keine weltweite Schwelle für ein Soft Landing und kein Ziel für den Verbraucherpreisindex CPI. Allein eine PCE-Inflation von 2 Prozent belegt auch nicht, dass Beschäftigung oder Aktivität nicht stark nachgelassen haben wie die Fed ihre Ziele erläutert.

Das Mandat erklärt, warum Analysten Preise und Beschäftigung zusammen betrachten. Der Zusammenhang ist jedoch nicht einfach. Die jährliche PCE-Inflation kann sinken, während sich Energie-, Wohnungs- und Dienstleistungspreise unterschiedlich entwickeln. Der Arbeitsmarkt kann für manche Gruppen stabil und für andere schwach sein. Deshalb genügt es nicht, „Inflation am Ziel“ neben eine einzelne Arbeitslosenquote zu stellen. Auch der verwendete Index, der Zeitraum und die breitere Entwicklung der Aktivität müssen klar sein.

Die Fed bestimmt weder Arbeitslosigkeit noch Preise direkt. Ihre Instrumente wirken zunächst auf Zinssätze, Kreditverfügbarkeit und allgemeine Finanzierungsbedingungen. Von dort können sie die Entscheidungen von Haushalten und Unternehmen, die Nachfrage, Beschäftigung und Preise beeinflussen. Die Federal Reserve betont, dass diese Verbindungen nicht unmittelbar oder direkt sind und viele andere Faktoren Inflation und Beschäftigung beeinflussen neben der Geldpolitik. Aus einer einzelnen Zinsentscheidung lässt sich daher kein sicherer Ausgang ableiten.

Mehrere Indikatoren gemeinsam lesen

Beginnen Sie mit dem realen BIP, aber bleiben Sie nicht bei einer einzigen Gesamtwachstumsrate stehen. Unterscheiden Sie, ob die Produktion noch zunimmt und ob ihr Wachstumstempo nachlässt. Auch eine langsam wachsende Wirtschaft kann expandieren; starkes Wachstum eines einzelnen Bereichs beweist nicht, dass die gesamte Aktivität robust ist. Pro-Kopf-Produktion oder Ausgabenkomponenten können zusätzlichen Kontext geben. Verwechseln Sie außerdem das Niveau nicht mit seiner Veränderungsrate. Schätzungen des Produktionspotenzials und der Produktionslücke sind nützlich, bleiben jedoch revidierbare Schätzungen und keine direkte Messung dessen, was die Wirtschaft „eigentlich“ produzieren sollte. Der Leitfaden zu Produktionslücke und Potenzial-BIP erläutert diese Einschränkung.

Vergleichen Sie dann mehrere Inflationsmaße: Gesamt- und Kerninflation, den gewählten Preisindex und den Vergleichszeitraum – etwa Monat für Monat oder Jahr für Jahr. Die Kerninflation lässt in gängigen Definitionen einige volatile Bestandteile aus und kann längerfristige Bewegungen sichtbarer machen. Sie ersetzt aber nicht die Ausgaben, die Haushalte tatsächlich tragen. Prüfen Sie, ob der Rückgang viele Komponenten betrifft oder auf wenige begrenzt ist. Löhne, Erwartungen und Ausgaben können zusätzliche Hinweise geben. Beschreiben Sie, was sich bewegt, ohne aus einem gemeinsamen Verlauf schon eine Ursache abzuleiten.

Ergänzen Sie Arbeitsmarktindikatoren wie Stellen, Löhne, Arbeitsstunden, Erwerbsbeteiligung und Arbeitslosenquote. Sie messen unterschiedliche Aspekte, können zeitverzögert eintreffen und schwanken. Ein langsameres Beschäftigungswachstum nach einer starken Phase bedeutet nicht automatisch Stellenabbau. Auch ein Anstieg der Arbeitslosenquote beweist allein keine Rezession; mehr Menschen können in den Arbeitsmarkt eintreten. Der Leitfaden zur Phillips-Kurve hilft, den analytischen Zusammenhang zwischen Arbeitsmarktdruck und Inflation zu verstehen. Dieser Zusammenhang wirkt jedoch nicht mechanisch und bleibt nicht in jeder Zeit gleich.

Soft Landing ist nicht dasselbe wie die Rezessionsentscheidung des NBER

Mit Soft Landing wird meist das Verhältnis von Inflation, Wachstum und Beschäftigung beschrieben. Das Business Cycle Dating Committee des National Bureau of Economic Research (NBER) datiert dagegen die Hoch- und Tiefpunkte der US-Konjunktur rückblickend. Das NBER beschreibt eine Rezession als deutlichen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität, der breit über die Wirtschaft verteilt ist und länger als wenige Monate dauert. Die Kommission beurteilt Tiefe, Verbreitung und Dauer zusammen; besonders starke Ausprägungen eines Kriteriums können schwächere Hinweise bei einem anderen teilweise ausgleichen. Daher entscheidet nicht eine einzelne Quartalsrate über das ganze Urteil laut NBER.

Die verbreitete Kurzform „zwei aufeinanderfolgende Quartale mit sinkendem realem BIP“ ist keine notwendige NBER-Bedingung. Das Komitee betrachtet eine Reihe monatlicher und vierteljährlicher Daten, etwa reales Einkommen, Beschäftigung, Konsum und Industrieproduktion, sowie das vierteljährliche reale BIP und Bruttoinlandseinkommen (GDI). Nach eigener Aussage enthalten einige der von ihm datierten Rezessionen keine zwei aufeinanderfolgenden Quartale mit rückläufigem realem BIP. Eine einzige feste Formel für alle Fälle verwendet es nicht.

Die rückblickende Datierung ist beabsichtigt: Das Komitee wartet auf ausreichend Daten und berücksichtigt mögliche Revisionen, um Wendepunkte verlässlich einzuordnen. Eine Ankündigung kann deshalb erst nach dem eigentlichen Hoch- oder Tiefpunkt erfolgen. Die Frage, ob eine Rezession stattgefunden hat, ist eine andere als die Prognose einer Rezession oder die Einschätzung, ein Verlauf sehe nach Soft Landing aus. Neue Daten oder Revisionen können die Sicht verändern.

Ein hypothetisches Beispiel zur Inflation

Zur Veranschaulichung beginnt ein breiter Preisindex bei 100. In der ersten Periode steigt er auf 105: Die Veränderung beträgt (105 ÷ 100 − 1) × 100 = 5 Prozent. In der nächsten Periode erreicht er 108,15; gegenüber 105 beträgt die Veränderung (108,15 ÷ 105 − 1) × 100 = 3 Prozent. Die Inflationsrate sinkt also von 5 auf 3 Prozent, während das Indexniveau in beiden Perioden steigt. Die Inflation lässt nach, die Preise fallen nicht.

Addieren Sie die beiden Raten nicht einfach zu einem Gesamtanstieg von 8 Prozent. Die Veränderungen bauen aufeinander auf: 100 × 1,05 × 1,03 = 108,15. Damit liegt der Index im Beispiel insgesamt 8,15 Prozent über dem Ausgangswert. Alle Werte sind hypothetisch und weder veröffentlichte Daten noch eine Prognose. Die Rechnung sagt nichts über reales Produktionswachstum, Arbeitslosigkeit oder Beschäftigungsrückgänge aus und ist deshalb kein Test auf ein Soft Landing.

In einem anderen gedachten Fall wächst die reale Produktion weiter, aber langsamer; die Inflation geht zurück; und der Arbeitsmarkt kühlt sich moderat ab, ohne sich stark zu verschlechtern. Über einen vom Analysten gewählten Zeitraum könnte diese qualitative Beschreibung mit einem Soft Landing vereinbar sein. Eine Zahl macht das Urteil aber nicht automatisch. Wachstum kann später revidiert werden, die Schwäche am Arbeitsmarkt kann sich ausweiten oder der Preisdruck kann wieder zunehmen. Entscheidend ist die gemeinsame Entwicklung der Indikatoren über die Zeit, nicht eine einzelne Rechnung.

Unsicherheit, Datenrevisionen und verzögerte Wirkung

Die Wirkung der Geldpolitik zeigt sich nicht am Tag einer Zinsentscheidung. Änderungen der Zinsen können erst die Kredit- und Finanzierungskosten verändern, danach die Ausgaben-, Spar- und Investitionsentscheidungen von Haushalten und Unternehmen und später Nachfrage, Beschäftigung und Preise beeinflussen. Diese Abstände sind unterschiedlich lang. Währenddessen können sich Produktivität, Warenangebot, Energiepreise, Steuern oder globale Nachfrage ändern und Wachstum wie Inflation in verschiedene Richtungen bewegen. Die Fed beschreibt die geldpolitischen Wirkungsketten daher als indirekt und verzögert; sie ist nicht der einzige Einflussfaktor wie die Erläuterung der Fed festhält.

Das Bureau of Economic Analysis veröffentlicht außerdem mehrere Datenstände für die BIP-Schätzung eines Quartals. Die erste, „advance“ genannte Schätzung beruht auf Datenquellen, die zum Veröffentlichungszeitpunkt unvollständig sind oder später revidiert werden können. Zweite und dritte Schätzungen berücksichtigen detailliertere und umfassendere Daten; weitere Änderungen sind möglich. Wer rekonstruiert, was Analysten zu einem früheren Zeitpunkt wissen konnten, sollte Datenstand und Veröffentlichungsdatum festhalten. Wer die heute revidierte Reihe nutzt, sollte das ebenfalls sagen. Behandeln Sie die erste Veröffentlichung nicht als endgültig und vermischen Sie Datenstände nicht ohne Erklärung wie die BEA erläutert.

Eine praktische Lesereihenfolge hilft: Land und Zeithorizont benennen; Inflations-, Produktions- und Arbeitsmarktindikatoren samt Messzeitraum angeben; Niveaus von Veränderungsraten trennen; prüfen, ob die Abkühlung breit und anhaltend oder auf einzelne Bestandteile beschränkt ist; Datenstand und Veröffentlichungsdatum des BIP nachsehen; anschließend klären, ob es um eine aktuelle Beschreibung, ein historisches Ergebnis oder eine Forschungsdefinition geht. Fragen Sie zum Schluss, was das Urteil ändern könnte: Datenrevisionen, Angebots- oder Nachfrageschocks, Verzögerungen bei der Zinswirkung oder eine neue Verschlechterung am Arbeitsmarkt. So bleibt Soft Landing eine nachvollziehbare Beschreibung statt einer Gewissheit oder Prognose.

Häufige Fragen

Q1Fallen bei einem Soft Landing die Preise?

Nicht unbedingt. Die Inflation kann sich verlangsamen, während das Preisniveau weiter steigt. Eine niedrigere Rate führt nicht automatisch zu früheren Preisen zurück.

Q2Gibt es eine feste amtliche Soft-Landing-Definition der Federal Reserve?

Es gibt keine einzelne amtliche Schwelle, die für alle Fälle gilt. Eine Studie kann eine Arbeitsdefinition für ihre Stichprobe festlegen; daraus wird keine allgemeine Regel für die USA oder die Welt.

Q3Meldet das NBER bei zwei aufeinanderfolgenden Quartalen mit schrumpfendem realem BIP immer eine Rezession?

Nein. Das NBER bewertet mehrere Indikatoren sowie Tiefe, Verbreitung und Dauer und datiert den Zyklus rückblickend. Die Kurzform mit zwei Quartalen ersetzt diese Methode nicht.

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Ein hypothetischer Preisindex steigt von 100 auf 105 und danach auf 108,15. Was geschieht mit Inflationsrate und Preisniveau?

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