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Ein großer Trade ist nicht automatisch ein Blocktrade7 Minuten Lesezeit

Blocktrades bei Futures erklärt

Erfahren Sie, wodurch sich ein Blocktrade bei Futures von einem großen Bildschirm-Trade oder EFP unterscheidet, einschließlich Zulässigkeit, produktspezifischer Schwellenwerte, Preisbildung und Meldung

Von Mark erstellt · Primärquellen unten

Kurzantwort

Ein Blocktrade bei Futures ist eine privat ausgehandelte Transaktion mit Futures, Optionen auf Futures oder einer zulässigen Kombination, die eine Börse nach bestimmten Regeln außerhalb ihres öffentlichen Auktionsmarkts ausführen lässt. Bei der CME Group ist die Teilnahme auf Eligible Contract Participants beschränkt, und die Transaktion muss die geltenden Anforderungen an Produkt, Transaktionstyp, Ausführungszeit, Mindestgröße, Preis und Meldung erfüllen. Eine große Zahl in einem Chart, ein Balken mit hohem Volumen oder ein wie außerbörslich wirkender Trade beweist für sich genommen keinen gültigen Blocktrade und verrät nicht die Richtung des Engagements der Parteien. Schwellenwerte und Meldefenster unterscheiden sich je nach Produkt und können sich ändern, daher ist die aktuelle Börsentabelle oder Regelmitteilung maßgeblich und nicht eine allgemeine Größenregel

Was einen Blocktrade bei Futures ausmacht

Das entscheidende Merkmal ist nicht allein die Größe. Ein Blocktrade wird privat mit einer berechtigten Gegenpartei in einem Produkt ausgehandelt, das die Börse als für Blocktrades zulässig bestimmt hat. Anschließend erhält die Börse den Trade über ihren vorgeschriebenen Melde- und Clearingkanal.

Bei der CME regelt Regel 526 den Rahmen. Die Börse veröffentlicht produktspezifische Block-Mindestgrößen und Meldefenster, die sich zwischen Futures, Optionen auf Futures, Spreads, Tagessitzungen und anderen zulässigen Handelsformaten unterscheiden können.

Die Ausführung kann außerhalb des zentralen Orderbuchs stattfinden, dadurch wird sie aber weder unreguliert noch unsichtbar. Sie unterliegt weiterhin den geltenden Regeln und dem Clearingprozess.

Warum ein großer Print nicht genügt

Eine große Ausführung auf dem Bildschirm kann gewöhnliche Orderbuchaktivität sein. Umgekehrt legt ein als Block gekennzeichneter oder angezeigter Trade nicht jeden geschäftlichen Grund, Hedge oder Portfoliokontext dahinter offen.

Öffentliches Volumen erfasst Aktivität; Open Interest misst ausstehende Kontrakte. Beides beweist weder, wer eine Transaktion initiiert hat, noch ob sie eine Position eröffnet oder geschlossen hat oder welches Exposure an anderer Stelle besteht. Open Interest gegenüber Volumen bei Futures erklärt die Grenzen dieser beiden Maße.

Verwenden Sie Kontraktmonat, Menge, Ausführungszeit, Produktregeln, Preis und, sofern verfügbar, spätere Meldungen oder Offenlegungen. Behandeln Sie eine Blockbezeichnung als Information über die Marktstruktur und nicht allein als bullisches oder bärisches Signal.

Schwelle, Preis und Meldung sind kontraktspezifisch

Die geltende Mindestmenge kann sich nach genauem Produkt, Transaktionstyp und Zeit unterscheiden. Eine Zahl, die für einen Kontrakt oder eine Sitzung genügt, muss für einen anderen nicht genügen. Die aktuelle Schwellentabelle der Börse und keine erinnerte Zahl aus sozialen Medien sollte die Referenz sein.

Der Preis muss nach der geltenden Regel fair und angemessen sein. Er ist keine Erlaubnis, Wert für einen sachfremden Zweck zu übertragen, und muss den relevanten Mindestpreisabstand verwenden. Auch die Meldung hat einen vorgeschriebenen Kanal und ein Zeitfenster.

Diese Anforderungen sind operative und regulatorische Bedingungen und keine Handelssignale. Marktteilnehmer, die einen Block ausführen oder melden müssen, sollten die aktuellen Börsenregeln, Clearingverfahren sowie qualifizierte Compliance- und Brokerkontakte verwenden.

Blocktrade, EFP und ein regulärer Bildschirm-Trade unterscheiden sich

Ein regulärer Bildschirm-Trade wird über den öffentlichen Markt gematcht. Ein Blocktrade ist eine zulässige, privat ausgehandelte Transaktion mit einem gelisteten Kontrakt, die nach den Blockregeln gemeldet wird.

Ein Exchange for Physical (EFP) ist eine andere Form einer privat ausgehandelten Transaktion: Sie verbindet eine gelistete Futures-Position mit einer echten verbundenen physischen oder qualifizierten Forward-Position. Exchange-for-Physical-Trades erklärt, warum das verbundene Leg für ein EFP erforderlich ist, nicht aber für einen gewöhnlichen Blocktrade.

Auch Begriffe aus dem Optionsflow können irreführen. Options-Sweep gegenüber Blocktrade betrifft angezeigte Bezeichnungen des Optionsflows und sollte nicht als Ersatz für die Zulässigkeitsregeln der Futuresbörse verwendet werden.

Häufige Fragen

Kann jeder Trader einen Blocktrade bei Futures platzieren?

Nein. Zulässigkeit und Zugang hängen von den Börsenregeln ab, einschließlich Anforderungen an Eligible Contract Participants, Produktzulässigkeit und Vereinbarungen mit Clearingstelle oder Broker.

Gibt es für alle Blocktrades bei Futures eine Mindestgröße?

Nein. Mindestschwellen können sich nach Produkt, Transaktionstyp und Ausführungszeit unterscheiden. Prüfen Sie die aktuelle Börsentabelle.

Beweist ein gemeldeter Blocktrade eine bullische oder bärische Sicht?

Nein. Er verrät nicht alle Legs, den Hedgezweck, den Eröffnungs- oder Schließungsstatus oder das weitere Exposure der Parteien.

Quellen und weiterführende Lektüre

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